Das Christianeum trägt seit 2003 ohne Unterbrechung das „Qualitätssiegel vorbildliche Berufsorientierung".

In den aufwändigen alle vier Jahre anstehenden Re-Zertifizierungsverfahren, in denen jeweils nach einer ausführlichen Bewerbung der Schule auch Audits durch Vertreter von Wirtschaft und Verbänden stattfanden, konnte die Schule ihre Qualität in diesem Bereich durchgehend nachweisen. Rund 45 Schulen aller Schulformen in Hamburg wurden in den vergangenen Jahren mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnet, nur wenige Schulen – darunter fünf Gymnasien, eines davon das Christianeum – führen dieses Siegel kontinuierlich seit der Einführung.

Berufs- und Studienorientierung als schulische Aufgabe (oder auch „Lebensplanung“) ist in Hamburg nicht in einem Schulfach angesiedelt, sondern als sogenanntes „Aufgabengebiet“ von Schule (wie z.B. auch „Medienerziehung“) interdisziplinär. Sie basiert auf folgenden Säulen: Dem Unterricht in allen Fächern, unterrichtlichen und außerunterrichtlichen schulischen Projekten, Veranstaltungen und Angeboten an der Schule, auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, sowie spezielleren Angeboten zu Berufs- und Studienorientierung während der Schullaufbahn.

Um die Fähigkeit zu dieser Orientierung zu stärken, müssen die Schüler beim Erwerb vielfältiger Kompetenzen (Kenntnisse, Methoden, Sozialverhalten usw.) und in ihrer Persönlichkeitsbildung in allen Bereichen unterstützt werden, damit die folgenden Fragen durch speziellere Angebote für die Lebensplanung erfolgreich beantwortet werden können:

  • Wo liegen meine Neigungen?
  • Wo liegen meine Fähigkeiten?
  • Wo will ich hin, was will ich tun?
  • Wie komme ich dahin?