
Mit seiner reichen Geschichte seit 1738 ist das Christianeum das älteste Gymnasium im Westen Hamburgs. In sich wandelnden Verhältnissen war und ist es dem Christianeum stets wichtig, einen überzeugenden Weg zwischen Tradition und Fortschritt zu finden.
Das Christianeum unterscheidet sich von anderen Gymnasien durch sein humanistisches Bildungskonzept, in dem die klassischen Sprachen eine wesentliche Säule darstellen. Latein als erste Fremdsprache ist gleichsam die Mutter der europäischen Kultur und die traditionelle Basissprache der Wissenschaft; sie schult logisches Denken und Sprachgefühl junger Menschen in besonderer Weise.
Das Christianeum präsentiert sich als eine lebendige und vielseitige Schule mit zahlreichen Verbindungen in alle Welt. Sieben Sprachen werden unterrichtet, neben den klassischen Sprachen Latein und Griechisch moderne Fremdsprachen wie Englisch, Russisch, Chinesisch, Französisch und Spanisch. Das Christianeum ist jedoch kein Sprachengymnasium, daneben stehen Mathematik, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Religion und Philosophie sowie der Umgang mit modernsten digitalen Medien. Ästhetische Aktivitäten - mehrere Chöre und Orchester, Brass-Band, Bildende Künste und das Darstellende Spiel - haben einen besonderen Stellenwert.
Dies alles prägt das Profil des Christianeums, einer Schule, an der Lernen und Lebensfreude zusammengehören: Eigenständigkeit ebenso wie Achtung und Respekt vor den anderen, Anstrengung und Bewegung, Konzentration und Lebendigkeit. Am Christianeum wird nicht nur gelernt, sondern auch gelebt - dies ist ein ständiger Anspruch an die Arbeit mit den der Schule anvertrauten Kindern, jeden Tag aufs Neue.
Hans-Norbert Hoppe und Stefan Prigge
Schulleitung