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Willkommen am Christianeum

Aktuelles

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Liebe Gäste,

am 18. Juli findet in Hamburg der  Volksentscheid zur Einführung der  Primarschule statt. Im Verlauf des gesamten Schuljahres hat das
Christianeum zahlreiche Gespräche auf allen behördlichen und politischen Ebenen geführt, um in der Umsetzung der Reform das humanistische Profil der Schule und die Existenz des in Deutschland einzigartigen Chores zu erhalten. Trotz zahlreicher Eingaben und Vorschläge gab es zu beiden Problemkreisen keinerlei wirksame Reaktion. Daher hat das Christianeum im Verbund mit den anderen Humanistischen Gymnasien in Hamburg eine Stellungnahme verfasst, die sie hier abrufen können. Die Auffassungen des Senats können Sie im Brief der Senastorin nachlesen. Auch der renommierte Bildungswissenschaftler Jürgen Baumert hat sich jetzt öffentlich zu Wort gemeldet.

Stellungnahme der Humanistischen Gymnasien in Hamburg

Brief der Senatorin Frau Christa Götsch an die Schulen

Bildungswissenschaftler zur Schulreform

In den Monaten bis zu den Sommerferien bieten das Literarische Café, die Chöre und Orchester sowie das Darstellende Spiel eine Vielfalt kultureller Veranstaltungen an. Die aufführenden Schülerinnen und Schüler freuen sich auf Ihren Besuch! 

23. August 8:00 Aula Einschulungsveranstaltung für die neuen Fünftklässler

Suchen Sie Dokumente zum Download? In der Rubrik "wichtige Downloads" finden Sie u.a. das Schulprogramm, die Ziel- und Leistungsvereinbarungen, die Stundentafel sowie einen Stundenplan einer 5. Klasse. Aktuell liegen dort jetzt auch die Zielvereinbarung zur Sauberkeit und Ordnung, die Regelungen zu den Abiturtagen und den "Kompetenztagen" der 10. Klassen.

Das Christianeum ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Humanistischen Gymnasien in Hamburg

 

Die Schule heute

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Mit seiner reichen Geschichte seit 1738 ist das Christianeum das älteste Gymnasium im Westen Hamburgs. In sich wandelnden Verhältnissen war und ist es dem Christianeum stets wichtig, einen überzeugenden Weg zwischen Tradition und Fortschritt zu finden.

Das Christianeum unterscheidet sich von anderen Gymnasien durch sein humanistisches Bildungskonzept, in dem die klassischen Sprachen eine wesentliche Säule darstellen. Latein als erste Fremdsprache ist gleichsam die Mutter der europäischen Kultur und die traditionelle Basissprache der Wissenschaft; sie schult logisches Denken und Sprachgefühl junger Menschen in besonderer Weise.

Das Christianeum präsentiert sich als eine lebendige und vielseitige Schule mit zahlreichen Verbindungen in alle Welt. Sieben Sprachen werden unterrichtet, neben den klassischen Sprachen Latein und Griechisch moderne Fremdsprachen wie Englisch, Russisch, Chinesisch, Französisch und Spanisch. Das Christianeum ist jedoch kein Sprachengymnasium, daneben stehen Mathematik, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Religion und Philosophie sowie der Umgang mit modernsten digitalen Medien. Ästhetische Aktivitäten - mehrere Chöre und Orchester, Brass-Band, Bildende Künste und das Darstellende Spiel - haben einen besonderen Stellenwert.

Dies alles prägt das Profil des Christianeums, einer Schule, an der Lernen und Lebensfreude zusammengehören: Eigenständigkeit ebenso wie Achtung und Respekt vor den anderen, Anstrengung und Bewegung, Konzentration und Lebendigkeit. Am Christianeum wird nicht nur gelernt, sondern auch gelebt - dies ist ein ständiger Anspruch an die Arbeit mit den der Schule anvertrauten Kindern, jeden Tag aufs Neue.

Hans-Norbert Hoppe und Stefan Prigge
Schulleitung

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Lehrerbibliothek

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Neben der historischen Bibliothek und den zwei Schülerbibliotheken verfügt das Christianeum über eine der größten und vielfältigsten Lehrerbibliotheken Hamburgs.
Neben der Fachliteratur für Vorbereitung und Fortbildung in den unterschiedlichen Wissenschaften, die in der Schule vermittelt werden, bilden die Klassische Philologie, besonders des 19. Jahrhunderts, die Geschichte Schleswig-Holsteins sowie die Stadtgeschichte Altonas Schwerpunkte der Sammlung.

Als Präsenzbibliothek konzipiert ist aber auch ein Leihverkehr nicht ausgeschlossen.

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Geschichte der Schule

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Im Kleinen spiegelt das Christianeum die Altonaer, schleswig-holsteinische, dänische und hamburgische Geschichte wider; viele Schüler und Lehrer nehmen auf sie Einfluss, vor allem im goldenen Zeitalter der Stadt Altona, der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der gefeierte deutsche Dichterfürst Friedrich Gottlieb Klopstock kommt oft zu Besuch ins Christianeum zu Johann Jacob Dusch, dem damaligen Direktor. Ein anderer Professor, der ebenfalls viel publiziert, ist der Philantrop Johann Bernhard Basedow. Er macht sich durch seine Vorlesungen am Christianeum und durch seine Schriften im ganzen deutschen Sprachraum einen Namen und ruft mit seiner Forderung einer kindgemäßen Erziehung "gemäß den Gesetzen der Natur und Vernunft, zu weltbürgerlicher, bekenntnisfreier Gesinnung" den Widerstand orthodoxer Kreise hervor.

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Architektur des Christianeums

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Von Christina Nur (Leistungskurs Kunst, 2003)

Nun soll man also einen Aufsatz über seine eigene Schule schreiben. Acht Jahre lang bin ich nun schon mit diesem Gebäude vertraut, doch erst jetzt sehe ich viele Stellen mit anderen Augen und lerne die besonderen Einzelheiten dieses Gebäudes kennen. Früher erschien mir die Schule, jedenfalls von außen, als fabrikartiger Klotz, heute weiß ich gerade diese einfache Schlichtheit und Klarheit und die netzartige Gesamtstruktur zu schätzen. Ich finde es sehr schön, in einem architektonischen Kunstwerk von Jacobsen lernen zu dürfen, auch wenn so manche Verbesserungsvorschläge anfallen, die jedoch nicht Arne Jacobsen anzulasten sind.
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